Authentische Paella ist mehr als Reis mit Meeresfrüchten. Ein kompakter Guide aus dem Glashaus Tapa Tapa in Feldkirch – über Reis, Safran, Socarrat und den richtigen Wein.
Paella stammt aus der Region Valencia und ist nach der flachen, zweigriffigen Pfanne benannt, in der sie zubereitet wird – der Paellera. Das Original war ein Bauerngericht: Huhn, Kaninchen, grüne Bohnen, Safran, Bomba-Reis, alles über offenem Feuer auf Orangenholz gegart. Die heute weit verbreitete Paella mit Meeresfrüchten ist die Küstenvariante.
Authentisch ist Bomba aus Valencia – ein kurzkörniger Reis, der dreimal so viel Flüssigkeit aufnimmt wie sein Volumen, ohne zu zerfallen. Alternativen: Calasparra, Senia. Niemals Risotto-Reis – der wird cremig statt körnig, und genau das soll eine Paella nicht sein.
Zur Valenciana mit Huhn und Kaninchen: ein trockener Rosado aus Navarra oder ein leichter Tempranillo. Zur Paella de Mariscos: ein Albariño aus Rías Baixas oder ein trockener Cava. Wer es klassisch mag: hausgemachte Sangría – passt zu jeder Variante.
Am Ende der Garzeit kurz die Hitze erhöhen, bis der Reis am Boden hörbar knistert: das ist Socarrat, die knusprige, leicht karamellisierte Reisschicht. Für viele Spanier der beste Teil der Paella – und ein sicheres Zeichen, dass die Pfanne richtig zubereitet wurde.
Im Glashaus Tapa Tapa in Feldkirch servieren wir Paella frisch zubereitet – mit Bomba-Reis, echtem Safran und ausgesuchten Zutaten. Da jede Pfanne Zeit braucht, bitten wir um Vorbestellung bei der Reservierung.






Glashaus Tapa Tapa
Reichenfeldgasse 5b
6800 Feldkirch, Vorarlberg
Österreich
Täglich 11:30 – 23:00 Uhr
Warme Küche bis 22:00 Uhr
Authentisch ist Bomba-Reis aus Valencia – ein kurzkörniger Rundreis, der die dreifache Menge Flüssigkeit aufnimmt, ohne zu zerfallen. Alternativ funktionieren Calasparra oder Senia. Risottoreis (Arborio, Carnaroli) ist falsch – er wird cremig statt körnig.
Zur klassischen Paella Valenciana (Huhn, Kaninchen) passt ein trockener Rosado aus Navarra oder ein leichter Tempranillo. Zur Paella de Mariscos (Meeresfrüchte) ein Albariño aus Rías Baixas oder ein trockener Cava. Sangría passt immer.
Die Paella Valenciana ist das Original aus dem Hinterland Valencias: Huhn, Kaninchen, grüne Bohnen, Garrofó-Bohnen, Safran. Die Paella de Mariscos ist die Küstenvariante mit Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und Fischfond. Beide sind authentisch – aber unterschiedliche Gerichte.
Die knusprige, leicht karamellisierte Reisschicht am Boden der Paellera. Für viele Spanier das beste an der Paella – sie entsteht durch das richtige Verhältnis von Hitze, Fett und Geduld am Ende der Garzeit.
Ja – im Glashaus Tapa Tapa servieren wir authentische Paella, frisch zubereitet mit Bomba-Reis, echtem Safran und ausgesuchten Zutaten. Bitte vorab reservieren, die Zubereitung braucht Zeit.
Faustregel: 100 g roher Reis pro Person als Hauptgang, 60 g als Vorspeise. Eine 38-cm-Paellera reicht für 4 Personen, eine 46-cm-Paellera für 6–8.
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